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| Unsere Lernplattform |
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| Online-Schülerzeitung |
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| Unsere Partnerschule UTAIM El May online! |
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Selbsthilfe Spina Bifida und Hydrocephalus in NRW zum Flyer |
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| GL-Stufe |
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In 2 Klassen werden Schülerinnen und Schüler mit schwersten Beeinträchrigungen unterrichtet.
Der Name GL steht für:
Gemeinsam leben und lernen.
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1. schwerstbehinderte Schüler
sind Schüler mit
a)schwerster geistiger Behinderung
b)schwerer Mehrfachbehinderung (komplexes Syndrom)
"Als schwerstbehindert gelten Schüler und Schülerinnen, deren Behinderung auf der Grundlage
einer geistigen Behinderung, einer Körperbehinderung oder einer Erziehungsschwierigkeit
erheblich über die üblichen Erscheinungsformen hinausgeht oder bei denen zwei oder mehr
der Behinderungen Blindheit, Gehörlosigkeit, anhaltend hochgradige Erziehungsschwierigkeiten,
geistige Behinderung und hochgradige Körperbehinderung vorliegen."
(Zitat aus: Richtlinien und Hinweise für den Unterricht – Förderung schwerstbehinderter Schüler – Schriftenreihe des Kultusministeriums )
Schwerstbehinderung ist gekennzeichnet durch besonderes Lernverhalten, durch
Entwicklungsabweichungen im motorischen, sensorischen, emotional-sozialen Bereich und geht
häufig einher mit Krankheitszuständen unterschiedlicher Art.
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2. Räumliche Bedingungen
Die Klassenräume sind hell, gut belüftbar, mit Fußbodenheizung ausgestattet und groß genug,
um klare Gliederung in verschiedene Funktionsbereiche vorzunehmen.
Neben einem separaten Eßplatz verfügen fast alle Klassen über eine Küchenzeile.
Eine Ruhezone bietet Platz für die Lagerung der Schüler, für Körperpflege und Körperarbeit.
Über der Ruhezone befindet sich eine spezielle Konstruktion, die eine Gestaltung der
Zimmerdecke erlaubt. So ist es möglich, den Schülern auch wenn sie liegen, abwechslungsreiche
optische Reize zu bieten.
Ein weiterer Bereich kann für Gruppenarbeit und Bewegungsaktivität genutzt werden.
Alle Klassen haben direkten Zugang zum Außenbereich mit der Grünanlage und zu den Naßräumen.
Innerhalb dieser Rahmenbedingungen obliegt es jeweils dem Team der Klasse, für die Schüler
eine ansprechende Atmosphäre zu gestalten. Durch entsprechende Anordnung des Mobiliars und
der für den Unterricht benötigten Gegenstände, lassen sich Strukturen schaffen, die den
Bedürfnissen der Schüler angemessen sind. Darüber hinaus beeinflussen die in der Klasse
vorherrschenden Farben die Atmosphäre des Raumes entscheidend.
Außer den Klassenräumen stehen den Schwerstbehinderten zu bestimmten Zeiten ein
Snoezzelen-Raum und die Sporthalle zur Verfügung. In der Sporthalle sind großräumige
Aufbauten für die Sensorische Integration möglich.
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3. Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Die Schüler der Stufe werden von unterschiedlichen Fachkräften betreut. Sonderpädagogen,
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sprachtherapeuten und Krankenschwestern arbeiten mit den
Schülern.
Zur Vorbereitung und während der pädagogischen Angebote benötigen und erhalten
die Schüler individuelle Unterstützung. Unter anderem durch Hilfsmittel,
besondere Lagerung, bestimmte Führungshilfen, Körperhygiene und erleichternde
Maßnahmen bei gesundheitlichen und psychisch bedingten Problemen.
Ebenso werden bei den Mahlzeiten vielfältige, individuelle Hilfen geboten.
Gemeint sind optimale Sitzposition, orofaciale Regulation vor und während
des Essens, angemessenes Geschirr und Besteck, sowie die entsprechende Vorbereitung
der Nahrung (zum Beispiel Pürieren der Kost).
Adäquate Hilfen werden auch für die Pausen und die nötige Vorbereitung für den Weg nach Hause
gegeben.
Um für jeden Schüler die jeweils optimale Unterstützungsmöglichkeit herauszufinden,
stehen die verschiedenen Fachkräfte in ständigem Austausch und arbeiten
eng zusammen. Denn erst aus der Summe des fachspezifischen Wissens und der
fachspezifischen Beobachtung des Schülers, lassen sich die jeweils entsprechenden
Maßnahmen herausfinden und koordinieren.
Darüber hinaus ist der Austausch mit den Eltern, bzw. den Betreuern in den
Heimen ein wichtiger Aspekt ,um den Schülern weitgehend gerecht zu werden.
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4. Pädagogische Arbeit in Klassen mit Schwerstbehinderten
Pädagogisches Handeln wird wesentlich bestimmt von der Einschätzung der eigenen Rolle als
Lehrer/Pädagoge und der Betrachtungsweise in Hinblick auf die Person des Schülers.
Grundvoraussetzung für die pädagogische Arbeit in Klassen mit schwerstbehinderten Schülern
ist: die Wertschätzung des Schülers als Persönlichkeit, die über eine eigene
Entwicklungskompetenz verfügt.
Aufgabe des Pädagogen ist es, im ständigen Kommunikations- und Interaktionsprozeß
mit dem Schüler, dessen jeweilige Entwicklungsimpulse aufzuspüren und passende
Möglichkeiten der Entwicklungsunterstützung zu finden. Dabei sind genaue
Beobachtung, Empathie und Intuition von Bedeutung.
Unterrichtsziele, wie die Förderung von Bewegungsentwicklung, Wahrnehmungs-, Kommunikations-
und Erlebnisfähigkeit, werden dann verfolgt, wenn sie dem Schüler angemessen sind. Das
heißt, wenn sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Entwicklungstendenz des Schülers entsprechen.
Nicht, weil der Schüler in den jeweiligen Bereichen Defizite aufweist.
Auf diesem Hintergrund sind die in dieser Tabelle genannten Unterrichtsziele zu verstehen.
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